Après Ski - Der Alpin-Podcast

Transkript

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00:00:19: Hallo zu einer neuen Folge von aprici der Alpine Podcast.

00:00:30: Ich bin der Lukas Zara vom

00:00:31: Standard in Wien,

00:00:33: der Tobias Ruf vom KINGA-Fierundzwanzig.

00:00:35: Der fehlt in dieser Woche, Olympia nähert sich immer mehr, es ist immer schwieriger Termine zu finden.

00:00:42: Dementsprechend lässt er heute aus, aber ich bin sehr froh, dass ich nicht alleine da bin.

00:00:47: Ich habe nämlich einen aktiven Skiprofi zu Gast.

00:00:51: Ich freue mich sehr, dass er da ist.

00:00:52: Der Jakob Schramm ist zu Gast.

00:00:54: Ich grüße dich Jakob.

00:00:55: Servus Lukas, vielen Dank für die Einladung.

00:00:57: Hey, danke, dass du da bist.

00:00:58: Freut mich sehr.

00:01:00: Du hast eine bewegende Geschichte, du hast aber auch eine bewegende Woche gehabt.

00:01:04: Könnte ich mir vorstellen, du warst in Kitzbühl, zwar nicht am Start, nicht als als Rennfahrer, also ja doch als Rennfahrer, aber nicht im Rennen dabei, aber erzähl uns vielleicht einmal, wie war deine Kitzbühlwoche, was hast du erlebt?

00:01:18: Ich war zweimal in Kitzbühl, einmal sogar noch im Pasturen, da war vorher der Europa Cup und er durfte endlich mal wieder auf die Strecke, durfte mitbeschlechtigen und dann am Samstag ging es natürlich noch zu einem eigentlichen Rennen, so hat er erträgt.

00:01:34: Aber cool, hat Spaß gemacht.

00:01:35: Sehr gut, du bist im vergangenen Jahr schwer gestürzt in Kitzbühel, hast dich schwer verletzt im Abfahrtstraining und hast dich davon so weit bis jetzt einmal erholt, dass du zumindest die Besichtigung am Mittwoch mitmachen kannst.

00:01:55: Wie ist es dir gegangen, an den Ort zurückzukehren, wo du dich doch so schwer verletzt hast, wo es irgendwie passiert ist, dass du ein Jahr lang ordentlich zu kämpfen hattest und daran gearbeitet hast, dass du zurückkommst?

00:02:10: Ja, komischerweise eigentlich viel besser als gedacht und sehr positiv.

00:02:15: Ich stand am Start, am Hausefall, am Hausberg, an der Unfallstelle.

00:02:21: Und mir jedes Mal dachte ich, das sieht so geil aus.

00:02:23: Ich würde selber mitfahren.

00:02:25: Da war kein Gedanke, der sich mit Zweifeln, mit Angst befasst hat.

00:02:30: Das war schon gut zu sehen, weil ich vorher nicht wusste, wie ich reagiere auf die Stresssituation.

00:02:34: Wie kommt mir die Strecke dann in echt wieder vor?

00:02:38: Das war cool zu merken, dass ich es mir noch zutraue.

00:02:41: Es war einfach schön, die Leute zu sehen, die Rennläufer aus allen Nationen, die dann auch alle zu mir, oder nicht alle, aber die meisten sind zu mir gekommen und haben gesagt, hey cool, dass du nur wieder da bist und gefreit uns, dass du wieder fit bist.

00:02:56: Abgesehen von Schmerzen, davon, dass du körperlich ganz stark eingeschränkt bist, stelle ich mir diese Komponente ja auch knifflig vor, dass du einfach auch gewisse Massen rausgerissen wirst aus dem Umfeld, dass du gewohnt warst, durchaus Weltkapp-Umfeld, eben die ganze Community, wenn du jetzt sagst, du hast dich gefreut, dass du die wieder gesehen hast, wie siehst du diese Komponente von der Verletzung.

00:03:21: Das war das, was mich am Ende dann noch wieder zum Rennen fahren zieht.

00:03:24: Das drumherum, das Skifahren an sich.

00:03:28: Mir geht es jetzt weniger um Weltkapp, sondern einfach dabei zu sein und zu merken, man fährt rennen.

00:03:35: Da ist es dann erst mal egal, ob es Europakapp oder Weltkapp ist, aber ich habe dann einfach gemerkt, ich will da wieder hin und ich will dieses Adrenalin spüren, das man da am Start hat.

00:03:46: Ich will aber auch so ein bisschen die Kameradschaft spüren.

00:03:50: Ich habe dann alles aufgesaugt und das war schon schön.

00:03:56: Nach der Verletzung war das natürlich auch was, was ich gemerkt habe.

00:03:59: Einmal das Adrenalin war nicht mehr da.

00:04:01: Da fühlt sich dann gleich mal wie ausgelaut kaputt, weil dir irgendwas fehlt.

00:04:07: Und andererseits war dann natürlich das Körperliche.

00:04:09: Da war mir dann schlecht, weil der Kreislauf am Anfang natürlich so... So, wo runter gefahren ist und ich einfach nicht mehr das machen konnte, was ich davor halb dreiviertel Jahr immer mehr hochgefahren habe, dieses immer mehr ans Limit des Körpers gehen und wenn das dann auch von null auf hundert oder von hundert auf null dann plötzlich fällt, ist natürlich schon ein komisches Gefühl für den Körper.

00:04:32: Aber gute Insatz finde ich gut.

00:04:33: Ich habe diese DOG-I gesehen, die im OF ausgestrahlt worden ist.

00:04:37: Da ging es um schwere Verletzungen, die irgendwie in Kitzbühlen entstanden sind.

00:04:44: Und da hat, glaube ich, ich glaube, es war dein Physio, oder dein Fitness-Trainer, mit dem du bis jetzt auch, glaube ich, arbeitest.

00:04:51: Der hat davon gesprochen, dass es eine Jahrhundertverletzung oder Jahrhundertbruch war im Knie.

00:04:57: Was war da der genaue Wortlaut um?

00:05:01: Ich meine, das hat er mir auch am Anfang gesagt.

00:05:04: Ich habe mich noch gewundert, wieso Bruch?

00:05:05: Aber scheinbar nennt man das so, wenn man sich die große oder große Teile des Knies zerstört und das haben seiner Aussage nach die wenigsten Physios einmal im Leben, dass sie so was behandeln und er hat es jetzt scheinbar schon viermal gehabt in seinem Physio da sein.

00:05:24: Das war dann für mich natürlich irgendwie das Glück, dass ich jemand hatte, der Erfahrung mit hat.

00:05:30: Ja, es ist halt leider eine sehr schwere Verletzung, wo fast alle Bänderstrukturen abreisen.

00:05:36: Ich hatte noch Glück, dass das Innenband dran geblieben ist und das Außenbannknöchern ausgerissen ist.

00:05:42: Das heißt, das muss man beides nicht ersetzen, sondern kann sich auf die Kreuzbänder fokussieren.

00:05:48: Es kam halt dann noch die Muskelstrukturen dazu, die das Ganze jetzt im Nachgang halt schwieriger gemacht haben, weil bis du ein Muskel wieder so auftrainierst und an sich Funktionen gewöhnt, dauert es halt einfach Monate.

00:06:00: Du hast sie auf deiner Homepage jakkopschram.de, das auch schon einmal sehr genau dargelegt.

00:06:08: Du hast einen Blog, wo du auch sehr genau und sehr detailliert drüber schreibst, über deinen Weg zurück, über die Schwere der Verletzung, dass da wirklich dieses linke Knie ordentlich zerstört wurde bei dem unglücklichen Crash hinein.

00:06:24: Hinein auch in den Zaun bzw.

00:06:26: in die Werbeplane.

00:06:28: Und ich habe mich jetzt gefragt, weil ich habe die Dokt dann erst danach gesehen, nach den Rennen.

00:06:33: Gibt es an dieser Stelle noch diese Werbeplanen wie im letzten Jahr?

00:06:36: Oder haben Sie da was geändert dran?

00:06:39: Da gibt es noch die Werbeplanen.

00:06:41: Ich glaube, sie haben auch nicht allzu viel geändert, außer dass die Piste, die ist ja noch mal um einiges besser präpariert war, dachte ich.

00:06:47: Vor allem an der Stelle war sie wirklich sehr fein.

00:06:51: Nur ein anderer Werbeträger ist dieser drauf gewesen.

00:06:55: Das habe ich mich dann auch gefragt, ob man sich da groß ärgert als Sponsor, wenn man dann so mit einem negativen Erlebnis in Verbindung gebracht wird.

00:07:06: Genau, diese Kurve nach dem seitlangen Sprung, da waren ordentliche Schläge im vergangenen Jahr drin.

00:07:12: Da hat es ja nicht nur dich dann auch erwischt.

00:07:15: In dieser Rennwoche muss man sagen, auch andere haben sich dort ... haben sich dort verletzt.

00:07:19: Und ich ... ... mich interessiert jetzt fast, also ... ... bremst mich bitte ein, ... ... falls das irgendwie auf zu freche Frage ist ... ... oder so, aber wie fühlt sich das dann ... ... quasi auch an, wenn du gesagt bekommst, ... ... dass ... ... dass dein Bein so ... ... so dermaßen ... ... kaputt ist, dass man ... ... ich weiß nicht, ob es dir auch gesagt wurde, ... ... dass man auch eine Amputation denken muss.

00:07:39: Ja, also das mit der Amputation, das

00:07:41: natürlich ...

00:07:42: ... eigentlich muss man sagen, ist ein bisschen Quatsch.

00:07:45: Weil das dramatisiert das Ganze ein bisschen, aber da ging es darum, ist der Unterschenkel gebrochen oder werden Nerven abgedrückt.

00:07:53: Am Anfang hat man ja gedacht, offener Bruch, da kann dann auch schnell so viel Blut verloren gehen, dass das dann wirklich so an Position oder irgendwas in Frage kommt.

00:08:00: Aber das war eine reine Theorie.

00:08:02: So weit kam sie dann.

00:08:04: Also so weit haben wir dann eigentlich gar nicht mehr dacht als Feststand, dass das Knie nur... nur in Anfangszeichen ausgekugelt war.

00:08:17: Das war kein wirkliches Thema.

00:08:20: Als ich dann mitbekommen habe, wie stark das Knie verletzt ist, muss ich ganz ehrlich sagen, weiß ich gar nicht mehr, was mein erster Gedanke war.

00:08:29: Ich habe das ja erst so richtig alles mitbekommen in München, weil wir dann nochmal zwei MRTs vom rechten und vom linken Kniedern gemacht haben.

00:08:37: Und erst da stand er wirklich fest, was alles kaputt ist.

00:08:40: Ich glaube, ich war eher ein bisschen erleichtert, dass der Knorpel ganz war, dass das Innenband ganz war.

00:08:46: Und die Menisken, soweit es ging, noch recht unbeschädigt waren.

00:08:50: Und für den Rest hatten wir noch genug Bänder, die man nutzen konnte.

00:08:57: Oder genug Szenen, die man nutzen konnte als Bänderersatz.

00:09:01: Deswegen habe ich da einfach dann den Dr.

00:09:03: König, den Arzt, dann vertraut, dass der das schon alles hinbekommt.

00:09:06: Weil der hat schon sehr viel hinbekommen in der Vergangenheit.

00:09:09: Da hieß es dann einfach nur Vertrauen haben.

00:09:11: Und das hat mir auch immer wieder der Markus gesagt, mein Physio und die Hilde Gärg sei Frau.

00:09:18: Dass ich am besten beraten bin, wenn ich einfach positiv an die ganze Sache rangehe.

00:09:23: Sehr gut.

00:09:24: Ja, wer, vielleicht ist das schon der Antwort.

00:09:27: Wer oder was hat dich aufgebaut in dieser Phase?

00:09:31: Ja, also vor allem Familie und meine Freundin.

00:09:37: Aber auch ganz viele Freunde, die mich dann im Nachgang im Klinikum besucht haben.

00:09:42: Das war die erste Woche.

00:09:45: weil man halt nur rumliegt und nichts machen kann.

00:09:47: Deswegen war ich sehr froh, dass da sehr viele Leute kommen sind und sich gemeldet haben und mich auch mal angerufen haben.

00:09:52: Es war dann fast ein bisschen zu viel, dass mich zu ruhig kommen.

00:09:56: Aber ja, immerhin war ich abgelenkt.

00:09:59: Und dann im Nachgang muss ich natürlich sagen, die Hilde und der Markus waren schon die größten Förderer und Unterstützer, weil die Hilde hat sich sehr viel mit mir befasst und mit der Heilung.

00:10:09: dass auch mein Kopf wieder klar denken kann und ich nicht die ganze Zeit nur verbittere und mir denke, ah, wieso ich?

00:10:18: Und der Markus hat einfach den Grundstein gelegt, dass das Knie jetzt so ausschaut, wie es ausschaut und der arbeitet auch weiterhin mit mir hart daran, dass wir dann eben auch nicht nur vom Skifahren sprechen, sondern vielleicht auch wieder vom Rennen fahren und vom Weltkopf fahren.

00:10:32: Sehr gut.

00:10:34: Und es gibt diese eine Geschichte aus der Reha, die ich jetzt gerne aufgreifen würde, weil sie klingt so lustig, aber es klingt auch irgendwie sehr dramatisch, weil du im Rollstuhl gesessen bist, bist du tatsächlich, vielleicht kann man es jetzt so sagen, nicht ganz so gut mit der Situation zur Reche kommen und hast dich ein bisschen auch übernommen.

00:10:55: Vielleicht ist das auch im Gen eines Speedläufers und du bist eine Böschung.

00:11:01: runtergestürzt mit dem Rollstuhl, was ist da passiert?

00:11:05: Ich habe mit meinem Sohn von meinem Physio, bei dem ich zu der Zeit dann auch gewohnt habe in der Ferienwohnung, mit dem habe ich ein bisschen Basketball gespielt, im Sehmsitzen.

00:11:15: Nach einer Dreiviertelstunde dachte ich mir dann, jetzt fahre ich mal rüber.

00:11:18: Ich habe jetzt eh gleich die Physiopahandung, kommt sein Vater, also der Markus kommt dann rüber, behandelt mich und vorher habe ich dann jetzt nach der viertelsten Zeit kann schnell was essen.

00:11:27: dann bin ich so rübergerollt, da ging es dann vom ein Haus zum anderen so leicht die Böschung eben runter und durch dieses leicht abhängende Gelände und ein bisschen Erfeuchtigkeit auf der Straße, ist mein doch recht glatter Reifen vom Rollstuhl, ist weggerutscht, dann hat es mich dadurch so ein bisschen bergab gedreht.

00:11:45: und statt dass ich versucht habe die Bremsen reinzuhauen, ich habe versucht mich zurückzudrehen und durch diesen Impuls hat es mir eigentlich immer weiter bergab gedreht und ich mich versehen habe, ich bin dann eigentlich schon Abgefahren habe dann noch versucht mich irgendwie zu kippen, aber ich schätze mal, die Räustür sind eher so gebaut, dass man nicht kippen kann.

00:12:02: Und ich habe es auch nicht geschafft, weil auch die Kraft wahrscheinlich auch nicht so da war.

00:12:05: Und ja, dann bin ich schon den Hangen runter zum Nachbarn und mich hat es aus dem Räustür rausgeschleudert.

00:12:12: Es war wirklich... Also, im Nachgang ist es eigentlich eine ganz lustige Geschichte, vor allem so, wie es der Markus erzählt.

00:12:19: Aber in dem ersten Moment habe ich gedacht, jetzt ist... die OP beim rechten Knie wieder für den Eimer oder im Eimer, weil das kreuz man sicherlich durch ist, da war aber Gott sei gar nix, das hält scheinbar aus.

00:12:31: und ja, war dann eigentlich, ich habe es glaube ich im Blog geschrieben, es war wie, als hätte man mir die Festplatte ein bisschen überschrieben, der Sturz vor Kidsby war dann gleich mal so ein bisschen im Hinterkopf oder im Hintergrund und der Rollsturz war dann erstmal das Thema und... Der hat bis dann erst mal noch paar Tage und Nächte verfolgt.

00:12:53: Weil ich viel wehrloser war, als beim Skifahren.

00:12:56: Ich konnte einfach nichts mehr machen und hab gesehen, jetzt rasig, jetzt zu verderben.

00:13:01: Okay, Wahnsinn.

00:13:02: Hast du dann wahrscheinlich die Tage darauf auch noch viel unsicherer gefühlt im Handling mit dem Rollstuhl?

00:13:09: Ja, gerade im Anfang.

00:13:10: Die ersten ein, zwei Tage eben.

00:13:11: Ich muss die erst mal schauen, dass ich wieder ein bisschen Sicherheit kriege.

00:13:14: Aber sie haben mich dann auch nicht mehr alleine darüber fahren lassen.

00:13:17: Einmal noch in Begleitung, so dass ich merke, es geht schon, wenn es trocken ist, es geht auf jeden Fall.

00:13:25: Die Idealien haben sie dir gezeigt, super.

00:13:29: Und du, mittlerweile stehst du auf Skiern.

00:13:32: Du hast eben besichtigt, du hast mir jetzt auch vorhin gesagt, du wirst auch nach diesem Gespräch Skifahren gehen.

00:13:39: Wie bist du aktuell noch eingeschränkt?

00:13:42: Eigentlich gar nicht mehr so sehr, ich muss natürlich noch ein bisschen aufpassen, darf noch nicht alles riskieren.

00:13:47: Wer blödsinn jetzt nach?

00:13:49: Jetzt haben wir beim linken Knie mal, glaube ich, sieben Monate postoperativ.

00:13:54: Das heißt, für beide Kreuzbinder sind wir da sehr schnell dran.

00:13:57: Und ich habe mittlerweile zwanzig Ski-Tage, also so viel, dass man langsam über Stangen-Training nachdenken kann.

00:14:04: Aber wir haben gesagt, wir gehen es langsam an.

00:14:06: Wir denken auf lange Sicht.

00:14:07: Und da geht es eben um das Camp.

00:14:09: Nix ist ja in Chile im Sommer.

00:14:12: Und dann eben weiß ich nicht, ob ... ob dann direkt Beaver Creek und grüner Thema sind, aber auf jeden Fall dann zumindest die Europacups wieder mitzunehmen und zu spüren, mehr ist wieder auf einem gewissen Niveau und dazu braucht es halt jetzt einen sinnvollen Aufbau.

00:14:27: Und ja, jetzt halt eine halbe, dreiviertel Stunde wäre ich dann an Götchen fahren hier in Rechtesgaden und da wartet dann der Thomas Dresen auf mich.

00:14:34: Also, haben wir noch einen Helfer und Trainer.

00:14:38: Sehr gut.

00:14:39: Und ist mir in der Tok eins auch aufgefallen, dass du dann gleich gesagt hast, dass das ziemlich schnell gekommen ist, der Gedanke.

00:14:46: Olympia, zwanzig, dreißig ist jetzt mein Ziel.

00:14:48: Also, es hilft schon immens, wenn man, wenn man irgendwas hat, woran man sich klarmachen kann.

00:14:54: Ja, auf jeden Fall.

00:14:55: Also, ich wusste vor Anfang an, dass ich auf jeden Fall Gas geben werde, weil das mir mein restliches Leben dann hilft, wenn ich jetzt die Reha gescheit mache, egal was dann kommt.

00:15:03: Aber irgendwann im Krankenhaus kann der Nag der Gedanke, es wäre schon geil, noch mal bei Olympia zu starten, weil ich dann eben auch das Kitzbühre der Nag gesehen habe und mitdacht habe, eigentlich köcht er jetzt hin und ich habe er auch gemerkt, ich bin auf einen guten Weg Richtung Top-Treißig.

00:15:18: Wer weiß, was da noch möglich gewesen wäre in der Saison.

00:15:21: Das hat mich dann schon gekitzelt der Gedanke und der kitzelt mich auch weiterhin.

00:15:26: Jetzt im Moment denke ich eher an Kitzbühre-Zwanzig-Simon-Zwanzig, nicht an Olympia-Zwanzig-Treißig, aber ... Ja, ich muss auch sagen, jetzt bei der Besichtigung von der Abfahrt und ich hab die Kursken gesehen vom Super-Cheat, hab ich mir beide mal einfach gedacht, gib mir zwei, drei Monate mehr und vielleicht schaff ich's, dass ich am Start stehe, aber ja, ist jetzt so, ist jetzt.

00:15:46: Okay, also du hast... die diese schwere Verletzung zugezogen und zwei Tage später hast du das Skirren im Spital angeschaut.

00:15:53: Genau.

00:15:53: Ja, natürlich.

00:15:55: Okay.

00:15:56: Also es ist nicht so, dass du nichts davon wissen wolltest im ersten Moment.

00:15:59: Ja, das Einzige Blöde war halt, dass gerade im Super-Schießen ja dann so extreme Leute gestürzt.

00:16:04: Das hat mich dann irgendwie ein bisschen geärgert, weil auch der Schlag, der mich so ein bisschen rausmacht hat, der war ja dann bei vielen auch entscheidend für den Sturz.

00:16:14: Das hat mich da damals ein bisschen geärgert, aber... Ja, dieses Jahr war die Stelle wirklich sehr fein, muss man sagen.

00:16:22: Der Rest der Piste war echt fair und man hat ja gesehen, da hat dann der gewonnen, der technisch am saubesten einfach gefahren ist.

00:16:28: Und das war dieses Jahr möglich, wenn ich da zurückdenke.

00:16:31: Als ich als Kind zugeschaut habe, so zehn rum oder so, da waren ja teilweise Jahre dabei, da hat es geschlagen, wie verrückt sich.

00:16:37: Ich erinnere mich auch noch an Max Franz, der sie oben mal die Ferse gebrochen hat.

00:16:41: Das waren, glaube ich, andere Zeiten.

00:16:42: Da ist jetzt schon einiges passiert.

00:16:45: Ja, ich kann mich erinnern an Diskussionen, Schläge so absichtlich einbauen, damit die Athleten nicht so ans Limit gehen.

00:16:52: Das funktioniert nicht, sagst du.

00:16:55: Nein, glaube ich nicht.

00:16:56: Das bringt eher noch mehr Hektik und Unruhe rein.

00:16:58: Klar, die Besten setzen sich dann schon durch.

00:17:01: Aber gerade für alle, die so im Mittelfeld sind und hinten nach, die das eigentlich lernen sollen, das Allstrecke runterzufahren, ist das teilweise dann schon ein bisschen fies.

00:17:12: Das erfordert dann schon nochmal... mehr Mut und noch mehr Sauberkeit, die du vielleicht, gerade wenn du dann ein bisschen Stress bekommst, nicht mehr so hast.

00:17:22: Ja, sehr gut.

00:17:25: Jakub, du hast dich auch dazu bereit erklärt, dass wir ein bisschen über die Rennen sprechen am Wochenende.

00:17:30: Du warst am Samstag vor Ort, beginn wir vielleicht ganz kurz am Freitag mit dem Super G. Marco Odomath hat diesen Super G gewonnen, vor Fragio von Almen, dreihundertstel.

00:17:39: Knappes Rennen, gut, bei einer Laufzeit von einer Minute acht ist das irgendwie auch logisch.

00:17:45: Stefan Papinski hat als Dritter für Jubel im österreichischen Publikum gesorgt.

00:17:54: Mir ist vorkommen extrem entscheidend diese Linie beim Sprung über den Horsberg.

00:18:00: Und Marco Odermann war da gar nicht so ideal unterwegs und trotzdem der schnellste.

00:18:05: Was sagst du zu seinem Sieg zu diesem Rennen zum Super G?

00:18:09: Man hat einfach gesehen, dass der einfach immer da ist, der Marco.

00:18:13: Und ja, wenn die anderen leider es nicht schaffen, in dem Fall, dass sie Das ist ein fehlerfreien Lauf runterhauen, dann ist er einfach da und holt die entscheidenden Hunderts raus.

00:18:26: Aber ich sehe es genauso wie du.

00:18:28: Der Lauf war, ich habe die Kursken ja gesehen, der war eigentlich ziemlich direkt gesetzt und recht einfach gesetzt.

00:18:34: Deswegen war es dann nochmal enger, abgesehen von der Laufzeit, die ja recht kurz war, war es dann nochmal enger, weil es halt recht einfach, glaube ich, war.

00:18:42: Und man hat ja gesehen, dass teilweise Leute zwischen Bestseiten hatten.

00:18:47: Die haben wir dann an den... Ein, zwei Stellen, die dann drin waren, haben sie dann doch noch ein Fehler einbaut, wie der Lukas Feuerstein, der unten ausgeschieden ist, oder nicht ausgeschieden, sondern fast ausgeschieden und dann den Fehler macht.

00:18:59: Ja, da wäre theoretisch schon viel drin gewesen, mal den Odamat zur Schnupfen-Sage zu machen.

00:19:05: Aber es hat leider nicht hingehaut.

00:19:07: Und wie du sagst, über die Hausbergkante haben es einige, glaube ich, überschätzt die Richtung, die man braucht und haben ein paar Meter hergeschenkt und zack waren zwei, drei Zehntel weg.

00:19:14: ...

00:19:18: hat natürlich dann auch zur Folge, dass du dann ... Ein Fahrtraverse irgendwie mehr arbeiten musste noch, genau, ja.

00:19:24: Kannst du dir erklären, wie der Adreans Miss Set sehrstedt, das abgefangen hat bei dem Sprung über die Seidelalm und dass er dann auch noch fünfter wurde, mit gar nicht so viel Rückstand.

00:19:37: Ich habe mir schon einen Tag bevor es gestartet ist, dass das sicherlich ein Lauf für ihn ist, weil der oft sehr direkt unterwegs ist und kompromisslos und so war es dann ja auch.

00:19:49: hätte den Fehler nicht gemacht, wer weiß, vielleicht wäre es sogar noch mehr gegangen.

00:19:53: Aber wie er das abgefangen hat, war natürlich Wahnsinn.

00:19:55: Also das sind Bilder, die werden lange Zeit nicht in Vergessenheit geraten.

00:20:01: Und ich klare, der auch ein bisschen Glück hat, weil man der danach beim Schweizer, beim Anno bossee hat man ja gesehen, es kann auch anders ausgehen, wenn der Schwerpunkt einfach dann in dem Moment, wo du über die Kuppel kommst, nicht mehr zurück kommt.

00:20:15: Aber das war wirklich eine artistische Einlage und wir diskutieren ja oft, was die Norweger vielleicht besser machen im jungen Alter.

00:20:22: Vielleicht werden die einfach bewegungstechnisch einfach anders ausbildet, weil das ist schon Wahnsinn.

00:20:29: Unglaublich gewesen.

00:20:30: Einer der Saves der Saison auf jeden Fall.

00:20:35: Aber kommen wir vielleicht zum großen Rennen am Samstag, wo du auch vor Ort warst und du hast mir jetzt im Vorhinein auch gesagt, du warst vor Ort und deswegen hast du es jetzt auch mit einem anderen Auge wahrgenommen als wenn du vor dem Fernsehsitz.

00:20:50: Du bist jetzt auch drauf gekommen, dass wenn man im Ziel ein Rennen schaut, dass man da gar nicht so viel mitbekommt.

00:20:54: Ja,

00:20:56: das hat mir ein bisschen in die Formel eins erinnert, am Spielwerk.

00:21:00: Das siehst zwar noch recht viel, aber sie ist halt unten im Zielhagen und wenn es Glück hast, siehst du die TV-Linewand.

00:21:09: Aber es ist schon etwas anders als der Heim, da kannst du es noch genauer analysieren.

00:21:15: Wir hatten im Vorfeld noch jemanden Bekanntes darauf, also von uns bekannt.

00:21:20: Und dann sind wir auch recht spät eigentlich ins Zielgelände hochgelaufen und dann waren halt die besten Plätze ja schon weg.

00:21:26: Wir standen dann eher so ein bisschen hinten dran und haben geschaut, dass wir irgendwie die Leinwand noch sehen.

00:21:31: Ja, war dann schon nicht so leicht für meine ein-sieb-sicht-Auszecke.

00:21:37: Sehr gut, ja.

00:21:38: Na, ich kann nur erzählen, ich war am Semmerring bei den Rennen zwischen Weihnachten und Silvester.

00:21:45: Und ich wundere mich ja dann immer, dass eigentlich alle nur die Blicke auf diese Leinwand, auf diese Videowall richten.

00:21:52: Obwohl man den Zielhang theoretisch, also im Semmering siehst du jetzt auch nicht wahnsinnig viel, aber doch so die letzten, weiß nicht, Zentore im Slalom sind sicher mehr.

00:22:01: Könntest du dir schon in echt anschauen, aber es schauen eigentlich alle auch nur auf die Videowalle.

00:22:05: Ist es irgendwie wahrscheinlich aus Gewohnheit, wahrscheinlich weil man diese Perspektive besser kennt und besser dann vergleichen kann als mit einem freien Auge, aber ja, das ist irgendwie, ich wundere mich dann, wenn man dann vor Ort steht und die alle beteiligten eigentlich, also alle Serviceleute, alle Trainer oder alle Betreuer unten im Zielbereich, schauen eigentlich dann auf diese, auf diese Videowahl.

00:22:28: Gut, kommen zur Abfahrt und zur Geschichte des Giovanni Franzoni, der dieses Rennen gewinnt.

00:22:34: Wahnsinn, was der in dieser Saison zeigt, wie sein Stern irgendwie aufgeht sogar.

00:22:40: Jetzt würde mich natürlich interessieren, wie siehst du den?

00:22:43: Kennst du den Giovanni Franzoni in irgendeiner Art und Weise und kannst du uns vielleicht erklären, woher der auf einmal kommt in diesem Winter?

00:22:52: Ich kenne ihn jetzt persönlich nicht besonders gut.

00:22:54: Natürlich unterhält man sich hier und da mal, aber ist jetzt nicht einer meiner besten Bekannten im Ski-Zirkus.

00:23:03: Ich kann nur sagen, es hat sich, glaube ich, angedeutet.

00:23:05: Ich kenne jetzt schon ein paar Jahre vom Europacup.

00:23:09: Da war er immer stark unterwegs, eigentlich schon im Riesensladung erstmal und dann langsam im Super-Cheer, dann Richtung Abfahrt.

00:23:16: Und man muss einfach sagen, wer in Wengen beide Trainings gewinnt, dann mit der Startnummer, ich glaube, ich glaube, siebenundzwanzig, achtundzwanzig hat er gerade den Wengen.

00:23:23: Ich weiß nicht mehr genau.

00:23:26: Dann auf drei fährt und jetzt in Kitzbüwüder beide Trainings gewinnt.

00:23:32: Das braucht man immer von Überraschung sprechen, glaube ich.

00:23:35: Und das dann aber so durchzuziehen, auch mit Stadt Nummer zwei ist auf jeden Fall, also das hat sehr viel Respekt verdient.

00:23:43: Das ist einfach Wahnsinn.

00:23:44: Und wir auch.

00:23:44: im zweiten Training war ich auf Ort, habe ich gesehen, wir da schon gefahren ist, wie auf Schienen, fast jetzt im Rennen wie auf Schienen.

00:23:51: Da habe ich es natürlich nicht ganz so erkannt, aber es sah wieder extrem gut aus.

00:23:55: Und war es natürlich auch, wenn er gewinnt.

00:23:58: Da muss man einfach sagen, das ist keine Überraschung mehr.

00:24:01: Das hat sich angedeutet.

00:24:05: Es ist einfach auch eine schöne Geschichte, mit dem was im Herbst passiert ist in Chile und so.

00:24:11: Sein Bestfriend.

00:24:14: Ist das vielleicht auch nochmal der extra Ansporn gewesen, wo er gesagt hat, er fährt jetzt wie ihn.

00:24:19: Genau, das hat er auch erwähnt.

00:24:21: Matteo Franzoso, diesen Sieg auch wieder gewidmet, würde ich fast sagen.

00:24:26: Hast du dann auch noch gesehen, es hat ein Video gegeben, ich glaube der OF hat es gepostet auf Instagram, da hat man die Fahrt vom Odomad dann gesehen und gegenübergestellt die Reaktion und wie Giovanni Franzone diese Fahrt sich anschaut.

00:24:41: Ich weiß nicht, ob du dieses Video gesehen hast, aber der ist ja wirklich zwei Minuten, aber sowas von gestresst gewesen, wie der Odomad gefahren ist.

00:24:50: Der hat schon viermal abgewunken und sagt, ja, eh klar, der Odomad kommt jetzt wieder und ist wieder schneller, eh klar.

00:24:56: Und dann aber, warte, nein, da ist doch wieder eine Chance.

00:24:58: Also, Wahnsinn, schaut sich dieses Video an, wenn ihr es nicht kennt.

00:25:01: Das ist Org, was man da an Emotionen raus sieht.

00:25:05: Das ist ganz ein beeindruckendes Video irgendwie, finde ich.

00:25:10: Ja,

00:25:11: ich schätze, er wusste einfach, wenn einer das noch debiegen kann, diese Zeit von ihm, dann der Audemars, weil der ja auch im Super G, wie man schon gesagt haben, der ist einfach da, wenn es zählt.

00:25:23: Und ja, dann einfach zu sehen, er ist vor und er ist hinten, er ist vor und er ist hinten.

00:25:29: Das macht was mit einem.

00:25:30: Ich kenne es auch vom Europa Cup noch.

00:25:32: Teilweise im Weltcup hatte ich die Situation leider noch nicht so.

00:25:36: Aber das ist dann einfach gefühlsachte Bahn.

00:25:40: Diese Chance einmal siehst, dass Kitzbügel werden kannst, das macht was mit einem.

00:25:46: Die Chance hast du wahrscheinlich nicht jedes Jahr, das weiß er auch.

00:25:50: Wir werden es sehen, aber nächstes Jahr wieder auf dem Level ist.

00:25:53: Das kann manchmal ganz schnell gehen über den Sommer, dass plötzlich ein technisches Thema da ist, das dann wieder ein halbes Jahr braucht, bis man es im Griff bekommt.

00:26:01: Aber so wie er jetzt fährt, glaube ich schon, dass wir lang mit ihm rechnen müssen, bloß wenn es das erste Mal Kitzbügel gibt, bis da nochmal anders angespannt wird.

00:26:09: Und wirst du jetzt auch immer mit Nasenpflaster fahren, Jakob?

00:26:14: Ich habe es tatsächlich in Kitzbühlen probiert.

00:26:16: Ich weiß nicht, ob man es auf dem Bildern sieht.

00:26:20: Aber letztes Jahr in Kitzbühlen habe ich das gemacht, weil ich davor auch so leicht angeschlagen war und dann besser Luft bekommen wollte.

00:26:27: Ich habe es auch teilweise in der Nacht an, aber es ist auf jeden Fall sinnvoll.

00:26:30: Wenn man das Gefühl hat, man kriegt nicht gut Luft durch die Nase, ist das ein hilfreiches Tool.

00:26:36: Schau, ich habe komplett ins Blaue gefragt, aber es schaut auf, weil wenn es das eher auch, sehr gut.

00:26:43: Giovanni Fanzoni hat dieses Rennen gewonnen, sieben Hundertstel vor Marco Odomatt und auf Platz drei Maxence Mousaton, neun und dreißig Hundertstel zurück mit einer relativ hohen Startnummer.

00:26:53: Ich glaube, es waren auch irgendwie hohe zwanziger, ich habe es jetzt gar nicht mehr im Kopf.

00:26:58: Erste Frage dazu noch.

00:27:00: Sowohl Franzoni als auch Moussaton fahren auf Rossignol.

00:27:04: Das ist mir irgendwie aufgefallen.

00:27:05: Ist das Zufall?

00:27:06: Ich glaube, es ist nicht deine Skimarke.

00:27:08: Vielleicht ist es schwierig für dich, was dazu zu sagen.

00:27:11: Aber ist das irgendwie Zufall oder machen die Zufälle gerade irgendwas anders, besser als andere?

00:27:17: Ich hatte tatsächlich einen ähnlichen Gedanken, als ich dann auf der Heimfahrt mir immer die Ergebnisse, die noch mal genauer angeschaut hat.

00:27:23: Wir hatten nämlich auch noch einen Deutschen, den Louis Vogt.

00:27:26: Ja.

00:27:26: Mit Stadten mal vierzig auf acht Korn ist.

00:27:28: Sehr

00:27:29: gut.

00:27:29: Wahnsinnig

00:27:29: gut.

00:27:30: Zudem kommen wir gleich, ja.

00:27:33: Der ist ja auch auf Russenjahr unterwegs.

00:27:37: Ich muss nur vorsichtig sein, weil ich ja bei Head bin.

00:27:40: Es ist, glaube ich, immer so, dass gewisse Schneetypen und Handprofile der ein oder anderen Skimarche mehr oder weniger liegen.

00:27:49: Ja, deswegen kann das schon sein, dass das einfach ein Tag war, wo ... die Ski von Rossignol Atomic etwas besser funktioniert haben, aber wer weiß, vielleicht hatten auch andere Marken eigentlich gute Ski und die Fahrer haben es an dem Tag einfach nicht runterbracht.

00:28:07: Also, ich will nicht zu sagen und da kenne ich mich vielleicht dann auch zu wenig aus, müsste man einen Serviceman vielleicht fragen, aber mir wäre das auch ein bisschen aufgefallen.

00:28:16: Okay, hey, das freut mich, wenn sogar Schirrenläufer auch den Gedanken hat, wie ich.

00:28:21: Das ist sehr cool.

00:28:22: Ja, und ich würde gerne mit dir noch kurz mal noch einmal über ein Mako oder mal sprechen.

00:28:26: Also, der war bitter enttäuscht, der kommt über die Zielline, sieht die Zeit und auch die erste Reaktion schon.

00:28:32: Sehr intensive Reaktion, finde ich.

00:28:35: Er hat sich dann irgendwie vergraben in seine Hände, hat sich das Stöcke abgestellt und wirklich den Kopf draufklickt auf beide Hände.

00:28:42: Er ist ja dann auch bei dieser Flower Ceremony im Ziel, in Tränen ausgebrochen, würde ich fast sagen, hat sich dann sogar am Sonntag ein bisschen dafür entschuldigt und ein bisschen scheniert dafür, dass er da und da irgendwie gemeint, hey, es gibt Ufaspers, es gibt so viel Leid auf der Welt und ich ärgere mich über siebenhundertstel, es tut mir so leid irgendwie fast und ich finde das auch das wieder ufaspersympathisch eigentlich.

00:29:06: Man kann dem echt nicht böse sein, der gewinnt alles und ist dabei auch noch irrsinnig.

00:29:11: Hier ist er nicht ein guter Typ.

00:29:14: Was hast du dir gedacht, wie du diese Bilder gesehen hast?

00:29:17: Seine Enttäuschung und seine Reaktion auch bei der Flower Ceremony?

00:29:22: Das ganze habe ich erst im Nachhinein gesehen.

00:29:25: Aber ich habe mir auch ein Stück weit gedacht, buh, ein bisschen Schade für den Franzoni, dass er da jetzt da steht und den zweiten Platz vielleicht ein bisschen entwertet.

00:29:35: Aber unterm Strich konnte ich es auch ein bisschen verstehen.

00:29:37: Das war sein großes Ziel, das fehlt ihm noch.

00:29:40: der Sieg auf der Streif und jetzt dann wieder so knapp dran vorbeischramst, beziehungsweise vor zwei Jahren war es ja nicht ganz so knapp mit dem Sarasar, aber wenn es dann trotzdem so knapp dran vorbeischramst, ist halt ja im ersten Moment natürlich die Enttäuschung groß und das muss man als Sportler auch verstehen können.

00:30:01: Klar für außenstehende Personen wirkt es dann ein bisschen arrogant vielleicht im ersten Moment.

00:30:06: Ich denke, genau das Richtige gemacht.

00:30:08: Gleich mal den Wind aus den Segel nehmen und sagen, hey, ich sehe, dass das nicht cool von mir war.

00:30:14: Und zweiter Platz ist trotzdem stark und kann nicht zufrieden sein.

00:30:20: Ich habe dann irgendwie das Gefühl gehabt, dass ich bei der Siegerehrung am Abend quasi nochmal extra vorgenommen habe, diesen Moment zu genießen.

00:30:29: feierliche Übergabe von der Trophäe und so weiter.

00:30:32: Also das war dann echt auch irgendwie zu sehen.

00:30:34: Und ja, wie du sagst vor zwei Jahren gegen Sarasen, ich glaube eben, dass er auch vor zwei Jahren schon sich gedacht hat, hey, die Fahrt war, die reicht für den Sieg.

00:30:42: Und beide Male hat es eben nicht geklappt.

00:30:45: Und das hat er ja dann auch im Interview gesagt, hey, es hat sich so gut angefühlt und dann tut es fast noch mehr weh, nicht zu gewinnen, weil ich wirklich, ich würde nichts mehr anders machen und das hat trotzdem nicht gereicht.

00:30:57: Ich glaube, wenn man merkt, die Fahrt war bombastisch und du verlierst dann wegen ein paar Hundertsteln, die findest schon irgendwo, wenn du jetzt aber eine richtig gute Fahrt hast und dann eine halbe Sekunde verlierst.

00:31:09: Ich glaube, das macht mehr mit dir.

00:31:10: Und das war vor zwei Jahren fast noch härter, glaube ich.

00:31:15: Das weiß nicht, ob man das bestätigen würde.

00:31:17: Aber ich kann es mir vorstellen, dass wenn du ins Ziel kommst und denkst, boah, das war eine starke Fahrt und dann kommt jemand, der sein Leben riskiert und fährt nochmal eine halbe Sekunde oder mehr raus.

00:31:25: Dann ist es fast noch härter, wie wenn es eigentlich merkst du bist dran und ja, das fehlt halt dieses Quäntchen.

00:31:31: Ja, und ich würde noch gerne kurz mit dir auch über den Dritt platzierten.

00:31:35: Max Hans Mousarton reden, der für immer, je und ewig in Erinnerung bleiben wird mit seinem Three Sixty bei der WM in Cortina, aber jetzt seinen ersten Podestplatz im Weltkabel erreicht hat.

00:31:46: Der war richtig gut noch mit der hohen Startnummer und hat dann gesagt, irgendwie wir Franzosen, wir fühlen uns in Kits immer gut.

00:31:54: Wir haben da immer irgendwie besondere Ergebnisse.

00:31:58: Blöde Frage an dich, weißt du warum das so ist?

00:32:04: Für mich sind die oftmals unter dem Radar.

00:32:07: Klar, dass es übrigens auch so war, da war jetzt die letzten Jahre auf jeden Fall immer auf der Favoritenliste.

00:32:13: Aber viele andere, glaube ich, sind so ein bisschen unter dem Radar.

00:32:16: Zumindest fühlt sich es für mich so an.

00:32:18: Und trotzdem stechen sie dann immer mal wieder von rein, wieder an ihr Salegre oder auch die beiden Alphors, die jetzt im Super-Gibotar gut gefahren sind.

00:32:28: Ich kann es mir nicht erklären.

00:32:31: Hat er vielleicht auch recht.

00:32:32: Ich glaube, der Claree war vor ein paar Jahren auf dem Protest.

00:32:37: Ja, für mich ein bisschen unter dem Radar.

00:32:39: Ich weiß nicht, ob es anderen vielleicht auch so geht, aber unter dem Strich sind sie wahrscheinlich doch immer in Kitzbildern ein bisschen mehr da, als man denkt.

00:32:47: Guter Punkt.

00:32:49: Wir müssen natürlich über Luis Fock treten.

00:32:51: Ich glaube, man kann sagen, das ist ein guter Freund von dir.

00:32:55: Ich glaube, ein guter Kollege.

00:32:58: Was für ein Wilderrit.

00:32:58: Platz acht geholt.

00:33:02: Was kannst du uns über ihn erzählen?

00:33:04: Wie gut kennst du ihn?

00:33:06: Wir sind jetzt doch schon vier, fünf Jahre gemeinsam unterwegs.

00:33:10: Er hat den Sprung ein bisschen früher geschafft als ich.

00:33:13: hoch talentiert, muss man so festhalten und hat es leider noch nicht ganz so oft zeigen können.

00:33:19: Er hat ja schon echt ein paar richtig gute Rennen.

00:33:22: Und jetzt, dass es im Kitzbühel so aufgangen ist, dass der Knoten jetzt mal endgültig platzt, ist natürlich einfach geil.

00:33:28: Gerade in Kitzbühel.

00:33:30: Und was kann ich noch über ihn sagen?

00:33:33: Er hat immer Bock.

00:33:33: Er betont es auch gerne.

00:33:36: Er ist... Jetzt langsam nicht mehr der größte bei uns im Team, weil da kommt einer nach, der ist nochmal zwei, drei Zentimeter größer.

00:33:42: Ich glaube, das nagt ein bisschen an ihm.

00:33:45: Nein, der Luis ist ein guter Typ und die Fahrt war einfach genial.

00:33:49: Er hat einen brutalen Zug im Ski gehabt, er hat sich es zutraut und hat da, Gott sei Dank, endlich mal ein Signal senden können, hey, wir Deutschen, wir sind immer noch da.

00:33:59: Das wäre meine anschließende Frage gewesen.

00:34:02: Das klingt so nach einer riesigen Frage.

00:34:04: Aber was bedeutet dieses Ergebnis für den DSV?

00:34:07: Was macht das mit dem Team?

00:34:11: Na ja, mit so einer hohen Nummer so weit vorn reinzufahren und unter Strich dann auch die halbe Strecke zu führen.

00:34:16: Das muss man auch noch machen.

00:34:17: Vorher war er ja bis zur Hausbergkante noch vorn, glaube ich, oder?

00:34:21: Bis zur drittletzten Zwischenzeit.

00:34:25: Ja, ich glaube, dass man signalisiert, hey, da ist ein Junge, der ist für die nächsten Jahre heißer Kandidat, aber fürs Podium.

00:34:35: Das ist gut, weil ich, der T-Null, glaube ich, bei der Bevölkerung sage jetzt mal, es ist ja doch nicht jeder in Deutschland am Skifahren interessiert, aber das, was man so gelesen hat, vor allem, wenn die Ergebnisse nicht gestimmt haben, ja, was ist mit den Jungen, schickt's halt mal Junge und jetzt ist dann doch einer da und da kommen auch noch zwei, drei mehr.

00:34:55: Es ist einfach ein gutes Signal, auch dass dann der Linus am Sonntag auf Platz drei fährt.

00:35:01: Das braucht es dann einfach gerade, wenn die große Öffentlichkeit zuschaut und das hat dann hoffentlich auch den Super G vom Vortag ein bisschen vergessen gemacht, dass das dann einer da ist, der dann mal so einen geilen... einen geilen Tag, unseren geiles Ergebnis vorweisen kann.

00:35:16: Haben Sie sich ein gutes Rennwachen in der Ausgesucht auf jeden Fall für die Top-Ergebnisse.

00:35:22: Perfekt.

00:35:22: Jetzt hast du schon angesprochen, den Slalom.

00:35:24: Ich würde gerne zu dem jetzt kommen am Sonntag.

00:35:28: Der Manuel Veller hat das gewonnen, was mich natürlich als österreichischen Ski-Fan besonders freut.

00:35:36: Das war eine coole Geschichte.

00:35:38: Er macht das Debakel vom Samstag.

00:35:40: Das muss man auch sagen, wenn ich jetzt die österreichische Brille aufhabe.

00:35:43: Ein bisschen vergessen am Samstag, wenn es in Griechmeyer als Dreizehnte der beste Österreicher.

00:35:47: Ich glaube, so schlecht war es wirklich noch nie.

00:35:50: Das Abschneiden bei den Harnen kamen Rennen.

00:35:53: Höchst emotional dieser Sieg vom Manuel Veller.

00:35:56: Ich freue mich wahnsinnig.

00:35:58: Und meine Frage ist, glaube ich, an dich hattest du auch ein bisschen Pipi in den Augen, oder lässt sich das völlig kalt diese Geschichte?

00:36:07: Verlich kalt lässt sich nicht, er lässt mich jetzt nicht.

00:36:10: Ich würde jetzt lügen, wenn ich sagen würde, ich bin eigentlich ein Fan des ESV.

00:36:15: Das ist voll okay.

00:36:16: Nein,

00:36:18: aber der Feller ist seit Jahren dabei, den kenn ich ja schon als dreizehn- vierzehnjähriger, wo ich vor dem Fernseher saß und mir dachte, der Feller ist ganz cool.

00:36:28: Ein bisschen chaotisch, aber cool.

00:36:31: Und dann zu sehen, dass er und der Linus, die vor zwei Jahren eigentlich noch die absolute Spitze im Slalom waren, jetzt die letzten ein, zwei Jahre vielleicht ein bisschen Probleme hatten, dass die beide wieder vorn dabei sind.

00:36:42: Das hat mich gefreut.

00:36:43: Natürlich mehr für den Linus, aber es war schön zu sehen und die Slalom-Saison ist sehr verrückt.

00:36:49: Also fast jedes Mal ein anderer Sieger und immer so eng.

00:36:54: Also schön anzuschauen, muss ich auch zugeben, mit der Abfahrerbühre muss ich das zugehen.

00:37:00: Danke, dass du das sagst.

00:37:02: Ja, ich glaube, Paco Raza hat zwar zwei Rennen gewonnen, aber es ist ja jetzt, glaube ich, die letzten drei Rennen so gewesen, dass das rote Trikot jeweils ausscheidet.

00:37:10: Also ja, es geht verdammt eng her, wir feiern hier den Slalom bei Abrischy immer extrem.

00:37:17: Ja, Lino Strasser, der dritte.

00:37:20: Wie gut kennst du ihn?

00:37:21: Er ist eben ein Techniker.

00:37:22: Du, ein Speedläufer, gibts da einen Kontakt?

00:37:24: Er ist doch ein bisschen älter als ich und da wäre es ein Speedläufer.

00:37:28: so gut wie nix mit den Technikern zu tun, haben wir jetzt auch noch nicht so viele Berührungspunkte, mal im Sommer beim kurzen Trainingslager, mal irgendwo am Gletscher, aber ich habe jetzt mit ihm wirklich nicht allzu viel zu tun gehabt.

00:37:42: Alles klar.

00:37:42: Ja, aber wie du gesagt hast, das ist lustig.

00:37:44: Das sage ich dann genau.

00:37:45: Straßenfälle, genau beim selben Rennen wieder aufs Podest schaffen, ist cool.

00:37:50: Und eine Frage habe ich noch zum Zweitplatz.

00:37:52: Ich leugne ja.

00:37:54: Hat er die Führung, die Halbzeitführung nicht ganz verwandeln können, ist weiter geworden.

00:37:59: Der ist aber voll da.

00:38:00: Und man sagt immer, der ist so ein feiner Techniker.

00:38:03: Er fährt ja auch die Super-Cheese mit.

00:38:07: Wie blickst du auf den, was macht dann seine Technik auch so fein?

00:38:10: oder was macht den zum feinen Skifahrer?

00:38:13: Er hat einfach eine Ruhe in seinem Schwung und eine Stabilität wie wenige.

00:38:19: Ich glaube, da gibt es echt nicht viele, die man in diese Schublade stecken kann.

00:38:25: Ich glaube, der Alexi Pantero wäre noch so einer gewesen vor ein paar Jahren.

00:38:28: Ich sagte, er fährt einfach schön und ruhig und er kann es fast nicht aus seiner Position rausbringen und das ist wirklich beeindruckend.

00:38:36: über Jahre einfach so stabil zu fahren.

00:38:38: Zwar jetzt oftmals vielleicht nicht so, dass man sagt, der ist bei jedem Rennen der Top Favorit.

00:38:45: Aber unter dem Strich hat er letztes Jahr die Kugelkohl, glaube ich, im Slalom.

00:38:48: Und ist er jetzt wieder da Richtung Olympia, obwohl man am Anfang das so dachte, was ist mit dem los?

00:38:54: Und das ist einfach beeindruckend.

00:38:56: Und das ist auch ein gutes Vorbild, glaube ich, für viele Junge, dass man sagt, man fährt jetzt nicht so verrückt wie ein Feller oder so, sondern man schaut, dass man gute Basis hat.

00:39:06: und sich darüber nach vorne arbeitet.

00:39:09: Die Slalomkugel hat er sich nicht geholt, aber er ist Weltmeister geworden in der Disziplin.

00:39:16: Genau, coole Insats auch.

00:39:20: Das waren schon herrliche Rennen in Kitzbühl.

00:39:23: Jetzt natürlich vielleicht ein bisschen vorbereitet für dich.

00:39:26: Ich möchte natürlich auch noch die Rennen der Frauen erwähnen in Spindler-Mühle.

00:39:31: Am Samstag der Riesenslalom, Sarah Hector hat den gewonnen vor zwei US-Amerikanerinnen, Paula Maltzahn, Michaela Schifrin.

00:39:38: Julia Scheib da leider ausgeschieden, jetzt muss ich das natürlich sagen, ich begleite die Julia Scheib journalistische ein bisschen genauer natürlich in dieser Saison.

00:39:50: Ein bisschen bitter, dass es da rausgedreht hat.

00:39:56: Aber sehr angekündigt, dass Senkrom und Dana im Super Geren den Start gehen wird, also darauf freue ich mich schon sehr.

00:40:01: Und am Sonntag, ja, Michaela Schifrin, den Slalom gewonnen, vor Kamirast, Emma Eicher, Dritte geworden, das wird dich besonders freuen.

00:40:09: Aber Michaela Schifrin hat jetzt schon eben vor den Olympischen Spielen auch das Slalom-Kristallkugel gewonnen.

00:40:17: Was sagst du zu ihr?

00:40:17: Ich weiß nicht, wie sehr du ... ... auch die Rennen der Frauen verfolgen kannst ... ... zeitlich gesehen, aber ja ... ... was ist dir irgendwas aufgefallen ... ... an diesem Rennwochen in den Spindlermühlen?

00:40:29: Den Riesensleim habe ich jetzt nicht so mitbekommen, ... ... ich hatte in der Früh auf dem Weg nach Kitzbüdel, ... ... habe ich das Interview von der Juja Scheib gehört, ... ... sie wird nichts ... ... übers Limit riskieren, weil es geht ja um die Google.

00:40:40: Auf der Heimfahrt habe ich dann gerade mitbekommen ... ... in der Liveschalte, ... ... dass sie dann gerade ausgeschieden ist, ... ... da dachte ich mir ... Das sind manchmal so Geschichten.

00:40:50: Das ist immer wieder verrückt im Sport.

00:40:52: Eigentlich redet man davon, man riskiert es nicht und dann gerade am Ende scheidet man dann vielleicht deswegen erst recht.

00:41:00: Dann habe ich mich eben noch gewundert.

00:41:02: Nachrichten im Ö-Drei.

00:41:05: Julia Scheib scheidet aus kein Wort vor Kitzbühle.

00:41:10: Aber mir auch noch gewundert.

00:41:11: Na und in Slalom gestern habe ich den zweiten Durchgang gesehen.

00:41:16: War schön anzuschauen, war auch überrascht, wie viel Checking auf vor Ort war.

00:41:21: Also es war wirklich beeindruckend, war ein gutes Event, glaube ich.

00:41:25: Und habe mich natürlich gefreut für die Emma.

00:41:28: Hofft, dass die Lena jetzt langsam auch wieder zur alten Stärke zurückfindet Richtung Olympia.

00:41:34: Aber er hat sehr noch ein paar Trainings und ein paar Fahrten vor sich, um da den richtigen Schritt zu machen.

00:41:39: Ja, und ansonsten die Michaela Schiffeln.

00:41:43: Da geht einem glaube ich die superlative Auswahl.

00:41:45: Das ist über diese lange Zeit hinweg so konstant im Slalom zu sein, so viele Ziegen zu fahren, so viele Kugeln und immer wieder auch den Vorsprung, den sie da ins Ziel bringt, herauszufahren.

00:41:59: Das ist einfach nur beeindruckend.

00:42:02: Braucht man, glaube ich, gar nicht mal mit superlativen Ausschmücken, weil das dem Ganzen eh nicht gerecht werden würde.

00:42:07: Sehr gut, ja.

00:42:08: Absolut, der Vorsprung auf Rast an diesem Sonntag zwei Love-Bestzeiten mal wieder.

00:42:17: völlig verdiente Slalom-Kuglgewinnerin, würde ich sagen.

00:42:21: Zum Schluss, lieber Jakob, haben wir immer eine Rubrik.

00:42:25: Sie heißt Felix der Woche, hat auch ein bisschen mit dem Felix noch dazu tun, dass die nach dem benannt ist.

00:42:31: Aber wir wollen da eine Leistung kühren, die vielleicht auch bis jetzt noch nicht vorgekommen ist, die uns irgendwie aufgefallen ist über das ganze Wochenende.

00:42:39: Das muss aber nicht immer sportlich sein.

00:42:41: Ich gebe dir das Beispiel von der vergangenen Woche.

00:42:43: Das war in der vergangenen Woche, habe ich sie an die Wühlmaus vergeben, die in Wängen über die Strecke gelaufen ist.

00:42:49: Also es kann auch was komplett Verrücktes sein, aber irgendwas, was mit den Skirrennen vielleicht zu tun hat.

00:42:54: Ich gebe dir noch ganz kurz Bedenkzeit, falls dir da irgendwas einfällt, irgendeine besondere Leistung vom Wochenende.

00:43:01: Ich sage dir zuerst meine und eben weil Spindler Müller so zu kurz gekommen ist und generell an so einem Kiezpül-Wochenende immer der Austragungsort von den Frauenrennen, dann tut man immer ein bisschen leid, weil es immer vor allem in Österreich extrem im Schatten steht.

00:43:16: Aber ich möchte hier die Sue Piller erwähnen, die mit Nummer vier und dreißig auf Platz sechs gefahren ist in Spindler-Mühle im Riesenslaut und damit auch automatisch ein Olympiaticket gelöst hat für die Schweiz, für das Schweizer Team.

00:43:30: Hat mir sehr gut gefallen und deswegen der fehligste Woche von mir an die Sue Piller.

00:43:34: Hast du irgendeine Idee, irgendeinen Kandidatenkandidaten?

00:43:39: Ich hätte zwei.

00:43:40: Aha, ja.

00:43:41: Und wir sind dann wieder beim Athletenbezug.

00:43:43: Das eine ist der Eric Arvidsen.

00:43:47: Zudem habe ich eine ganz gute Beziehung bei der Besichtigung noch gequatscht und für den hat es mich sehr gefreut, dass der da auf Platz neunzig waren ist.

00:43:55: Auch mit hoher Startnummer, auch mit einer langen Verletzungshistorie.

00:43:58: Er hat gesagt, schade, dass Olympia nicht geklappt hat.

00:44:02: Das war wirklich so, dass er sagt, das war fast aussichtslos, aber er hat es probiert, weil da kam auch aus der Verletzung.

00:44:08: Aber da jetzt in Kitzbühle auf Platz neunzig zu fahren ist, glaube ich, auch einer.

00:44:12: Ne, ne, ganz schöne Geschichte.

00:44:15: Und das andere ist die Fabio D'Origo, die in Riesenslalom mit, ich weiß nicht, ich weiß nicht, ob sie auf Bestzeit hatte, ich glaube nicht, aber sie ist eine unglaublich gute Zeit im zweiten Büchern gefahren und hat sie von Platz dreizig auf Platz siebzehn, glaube ich, vorgefahren.

00:44:32: Sehr gut.

00:44:32: Und das sollte man, glaube ich, auch mal honorieren, vielleicht hören ein paar Deutsche zu, die das dann mitbekommen und dann ist das Bild doch auch wieder ein bisschen positiver.

00:44:41: Auf jeden Fall.

00:44:41: Hey, das gefällt mir sehr gut.

00:44:43: Gleich zwei.

00:44:43: Herrlich.

00:44:44: Sehr, sehr gut gemacht.

00:44:46: Sehr gut bestanden diese Übung.

00:44:48: Felix, der Woche, gefällt mir sehr gut.

00:44:50: Ja, cool.

00:44:51: Jakob, vielen Dank.

00:44:52: Das war sehr cool, dass du da dabei warst.

00:44:55: War sehr gut.

00:44:56: der Insides.

00:44:57: Hat mir sehr gedockt.

00:44:58: Jetzt natürlich noch eine letzte Frage.

00:44:59: Wie schaut... Okay, deinen Tag kennen wir jetzt schon.

00:45:02: Du gehst heute noch Skifahren.

00:45:03: Wie schauen die kommenden Tage, die kommenden Wochen aus bei dir?

00:45:08: Ich werde jetzt einfach versuchen... Stück für Stück Richtung Händlauf wiederzukommen.

00:45:13: Wie der Weg dann genau ausschaut, kann man nicht sagen.

00:45:15: Man muss immer von Tag zu Tag, von Woche zu Woche ein bisschen denken.

00:45:18: Aber jetzt langsam einen Riesenslernumaufbau, glaube ich, machen.

00:45:22: Und mein Ziel wäre dann irgendwie noch Richtung Garmisch-Welt gehabt, dass ich da vielleicht... Also das wäre... Wahrscheinlich würde da kein Trainer mitgehen, aber so ein bisschen Vorläufer, Kamerafahrt, irgendwas, da habe ich da im Hinterkopf, wäre cool, wenn ich das schaffe.

00:45:36: Aber natürlich mache ich mich jetzt nicht daran fest, sondern schaue, dass ich in Richtung Ende der Saison dann langsam Richtung Super G-Abfahrt komme und alles, was davor schon passiert, wäre ein Bonus.

00:45:47: Sehr

00:45:48: gut.

00:45:50: Abfahrt am XXI.

00:45:51: Februar Super G am ersten März in Garmisch.

00:45:55: Okay, sehr gut.

00:45:57: Dabei wünschen wir dir auf jeden Fall alles Gute auf deinem weiteren Weg.

00:46:02: Auf jeden Fall zurück und schön, dass du den Spaß am Skisport nach wie vor voll lebst.

00:46:07: Ja, herrlich.

00:46:09: War sehr cool.

00:46:09: Vielleicht noch ganz kurz der Hinweis.

00:46:11: Es gibt natürlich die Night Races in Schladming schon am Dienstagabend, der Riesensalm am Mittwochabend.

00:46:16: Klassisches Lalum und dann geht es nach Kronmontana.

00:46:19: Ja, das wird ein sicher emotionales Wochenende.

00:46:22: Abfahrt der Frauen am Freitag, Super G, der Frauen am Samstag und dann noch eine Abfahrt der Männer

00:46:27: am

00:46:28: Sonntag.

00:46:29: Jakob, vielen lieben Dank.

00:46:31: Danke, dass du dabei warst.

00:46:32: Hat mich sehr gefreut.

00:46:33: Alles Gute dir.

00:46:34: Ja, vielen Dank.

00:46:35: Danke fürs Gespräch.

00:46:36: War cool.

00:46:37: Und dann allen Zuhörern eine schöne Olympia-Zeit.

00:46:41: Schauts die Wettbewerbe.

00:46:42: Das wird, glaube ich, cool.

00:46:44: Genau, ja, auf jeden Fall.

00:46:45: Wir schauen uns die Rennen natürlich alle an und werden uns dann nächste Woche wieder melden.

00:46:49: Hoffentlich der Tobias und ich schauen wir, wie es sich ausgeht.

00:46:53: Danke vielmals fürs Zuhören bis dahin.

00:46:55: Macht das gut.

00:46:56: Servus.